7 Tipps, um mit Indoor-Cycling schneller abzunehmen

Abnehmen mit Indoor-CyclingFür mich ist Cycling eine der besten Möglichkeiten, fit zu werden und Fett zu verbrennen. Nun ist Outdoor-Cycling im Winter nicht jedermanns Geschmack. Meiner auch nicht, um ehrlich zu sein. Deshalb bieten sich hier Sportstudios mit guten Spinning-Bikes an.

Es gibt ein paar Punkte, die man – sowohl beim Outdoor- als auch beim Indoor-Cycling beachten sollte, um das Optimale aus dem Training herauszuholen:

  1. VOR dem Cycling etwas essen

    Ja, du hast richtig gelesen. Es ist nicht gut, mit leerem Magen zu trainieren. Vielmehr solltest du 1 – 2 Stunden vor dem Workout eine Kleinigkeit essen, um deinen Körper mit der nötigen Energie zu versorgen. Hier bietet sich eine Kombination aus Kohlenhydraten und Eiweiß an. Ich z.B. esse normalerweise ein Portion Studentenfutter, um meinen Energiespeicher aufzufüllen. Wenn du vorzugsweise morgens trainierst, solltest du ca. 30 – 60 Minuten vor dem Training eine Banane, eine Scheibe Toast oder eine kleine Portion Müsli zu dir nehmen.
    Wichtig ist außerdem, bereits im Vorfeld ausreichend Flüssigkeit aufzunehmen. Günstig vor dem Training sind Wasser oder Tee. Und natürlich musst du auch während des Workouts und danach ausreichend trinken. Nur so kann dein Körper effizient Kalorien verbrennen.

  2. Tempo und Widerstand variieren

    Wie du weißt, verbrennst du mehr Kalorien beim Intervalltraining, als wenn der Körper stetig mit dem gleichen Widerstand und der gleichen Bewegung belastet wird. Wechsle also während des Trainings öfter den Widerstand (höhere Umdrehungszahl und/oder höhere Belastung und wieder zurück) und die Position (stehen / sitzen). So verbrennst du während des Workouts deutlich mehr Kalorien, als bei einem durchgehend gleichbleibenden Training.

  3. Variiere dein Training

    Wenn du über längere Zeit immer dasselbe Training absolvierst, gewöhnt sich dein Körper daran und der Trainingseffekt lässt nach. Wechsle deshalb immer wieder zwischen verschiedenen Cycling-Typen, wie z.B. Endurance, Strength, Intervall, … Diese abwechselnden Belastungen verhindern die Adaption deines Körpers auf eine bestimmte Trainingsart und sorgen für einen höheren Energieverbrauch.

  4. Erhöhe deinen Ruhe-Stoffwechsel

    Wenn möglich, solltest du 2-3 Mal pro Woche zusätzlich ein Krafttraining absolvieren. Der Hintergrund ist einfach erklärt: Muskeln verbrauchen Kalorien, und je mehr Muskelmasse du besitzt, desto mehr Kalorien verbraucht dein Körper, auch in Ruhe. Wenn du also zusätzlich zum Cycling auch noch alle anderen Muskelgruppen trainierst, wird sich dein Ruhe-Stoffwechsel erhöhen und du verbrennst somit mehr Kalorien über den ganzen Tag – auch, wenn du gerade nicht trainierst.

  5. Die Muskeln wieder aufladen

    eine Stunde nach dem Training benötigen deine Muskeln eine Kombination aus Kohlenhydraten und Eiweiß, damit sich die Glykogenspeicher deiner Muskulatur wieder füllen können.

  6. Achte auf deine Ernährung

    Die Versuchung, sich nach einem erfolgreichen Training mit einem leckeren Burger zu belohnen ist groß. Aber Achtung: Ein normaler Burger hat zwischen 450 und 550 Kalorien. Selbst wenn du im Training eine Stunde komplett an deine Grenzen gehst, verbrennst du in dieser Stunde nicht mehr als 500 – 600 Kalorien. Ein Burger nach dem Training gleicht also deinen Energieverbrauch während des Trainings beinahe vollständig aus!
    Und als zusätzliche Info: Willst du ein Pfund Fett verlieren, musst du ca. 4.000 Kalorien verbrennen! Das sind 7 – 8 Stunden intensives Training!

  7. Nicht faul werden

    Wenn du nach dem Training richtig erschöpft bist, war das Training perfekt! Aber tu dir selbst einen Gefallen und verbringe den Rest des Tages nicht auf der Couch – womöglich noch mit Chips oder Schokolade als Belohnung für das tolle Training. Bleibe in Bewegung und halte deine Fettverbrennung am Laufen. Lass den Aufzug und nimm lieber die Treppen. Lass das Auto und gehe lieber zu Fuß. Du verstehst, was ich meine? 😉

Title: stockbroker / 123RF Lizenzfreie Bilder

2017-10-12T16:49:46+00:00 Fitness|0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar