Jetzt ist Schluss mit lustig!

Es ist soweit. Meine persönliche Schmerzgrenze ist erreicht. Ich war auf der Waage! So viel wie im Augenblick habe ich noch nie in meinem Leben gewogen. Ich bin zwar nicht wirklich dick, aber die letzten Monate habe ich aufgrund von Projektdruck im Büro und einem leider noch immer sehr schmerzhaften Tennisarm fast keinen Sport gemacht. Dafür aber gut gelebt und Abends, wenn ich meinen Hintern dann endlich auf der Couch geparkt habe, als kleine Belohnung noch Schokolade genascht und ein Gläschen Whisky getrunken.

Zu Sixpack-Zeiten hatte ich bei 1,81 m Körpergröße 73,5 kg gewogen. Und da habe ich mich wohlgefühlt. Aktuell ist der Sixpack – sofern überhaupt noch vorhanden – unter einem kleinen Speckmäntelchen verschwunden. Die Hüften könnten auch etwas weniger vertragen und wenn ich das Gewicht der verschwundene Muskelmasse mit einrechne habe ich geschätzt 8-10 kg zugenommen. Heute morgen hat mein Lieblingshemd über dem Bauch gespannt. Sieht sch… aus. Und da bin ich auf die Waage – und erschrocken.

Auf alle Fälle hat sich bei mir nun so viel Leidensdruck angehäuft, dass ich schnellstmöglich meine Prioritäten wieder entzerren und meinem persönlichen Wohlbefinden wieder den Raum einräumen werde, den es verdient. Und das bedeutet, ich mache wieder Sport.

Das Schlimme daran ist: Ich lebe eigentlich nicht ungesund. Ok, auch nicht so gesund wie ein tibetanischer Mönch. Ich trinke gerne ein Gläschen Whisky oder Wein. Ich liebe Süßigkeiten (das ist ein echter Fluch) und ich esse gerne. Aber wir essen Zuhause nicht ungesund. Klar, gibt’s auch mal Pommes, aber eher selten. Wir essen viel Gemüse, wenig Fleisch, kochen fast ausschließlich mit Oliven- und Kokosöl und achten grundsätzlich schon auf das, was wir essen. Was wirklich nicht so doll ist – ich rauche. Nicht wahnsinnig viel, aber doch so 10 Zigaretten am Tag. Ein Raucher wird sagen „das ist ja gar nichts“, aber ich merke das. Ich bin ein Genußraucher, das heißt ich rauche gerne eine nach dem Essen, ich rauche gerne eine zu einer Tasse Kaffee und ich rauche auch Abends gerne noch ein oder zwei, wenn ich Feierabend habe. Mich nervt das selbst, aber derzeit komme ich davon nicht so richtig weg. Ein weiter Punkt auf meiner Bucket-Liste 😉

Ok, Fakt ist: Ich will wieder runter auf meine 73,5 – 74 kg Körpergewicht. Ich will meine Speckröllchen loswerden und meine Figur wieder etwas mehr in Schuss bringen. Ich möchte aber dennoch nicht auf mein Glas Whisky oder Wein verzichten und essen will ich auch, was mir schmeckt. Natürlich haue ich mir jetzt nicht 5 Burger in den Hals, aber das mache ich ja auch so nicht. Ich achte weiterhin auf meine Ernährung, möchte aber nicht weniger essen. Das Motto heißt Abnehmen ohne Verzicht!

Ob das klappt? Ja, wird es. Ich bin mir sicher. Und ich halte euch auf dem Laufenden, wie’s funktioniert 🙂

2016-03-09T13:48:36+00:00 Fitness, Gesundheit|2 Comments

2 Kommentare

  1. Tom 3. März 2016 at 15:38 - Reply

    Das kenne ich. Da bin ich mal gespannt, ob du es schaffst, durchzuhalten. Ich hoffe, ich kann hier darüber lesen.

    • The Grey 4. März 2016 at 14:24 - Reply

      Ja, die Infos kommen ganz bestimmt 🙂

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